KunstSpirative Itten / Phaeton - Feuer im Eis

Phaeton

 

 Wanderausstellung zum Thema Klimawandel und Erderwärmung

 

 

 

Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine:

"Na, du siehst aber schlecht aus, bist du krank?" 

Antwortet der andere: "Ja, ich hab Mensch.".

"Ach, sagt der erste,

"mach dir nichts draus, das geht vorbei..."

 

Griech. Mythologie:

Phaeton war ein Sohn des Sonnengottes Helios und der Klymene.

Er wuchs als einziger Sohn mit seinen Schwestern auf und zweifelte irgendwann daran, dass Helios wirklich sein Vater war. 

Er ging also zu ihm und forderte, Helios solle ihm einen Wunsch erfüllen, wenn er wirklich sein Vater sei. 

 

Der Wunsch:

Phaeton wollte einmal den Sonnenwagen fahren, mit dem Helios jeden Morgen bis zum Abend den Erdkreis erhellte. 

Helios ermahnte ihn, dass er das sicher nicht könne aber Phaeton ließ sich nicht von seinem Wunsch abbringen.

Schließlich gab der Vater nach, er gab ihm einige Anweisungen und mahnende Worte mit auf den Weg, welche Phaeton aber in den Wind schlug. 

Er überschätzte sich und sah die Gefahren nicht vorausschauend.

In der Überlieferung heißt es:

Er kam mit der Lenkung des Wagens nicht zurecht, fuhr zu tief, versengte die ganze Nordküste Afrikas, so dass die Menschen dort schwarze Haut bekamen und so verbrannte und verwüstete er das ganze Land. 

Er konnte nicht mehr bremsen - bis Zeus ihn schließlich mit einem Blitz erschlug und er auf die brennende Erde stürzte.

Voller Trauer übergab nach diesem schrecklichen Ereignis Helios den Sonnenwagen an Apollon und starb vor Kummer.

Vermutlich handelt es sich um eine Feuerkatastrophe, die in einer Überlieferung zu einer solchen mythologischen Erzählung wurde. 

Aber:

Selbstüberschätzung, die Folgen des Handelns nicht bedenken, auf Mahnende nicht hören, vor allem, das ganze Große nicht sehen wollen und dies mit allen Konsequenzen: 

Phaeton hat es uns exemplarisch vorgemacht, die Menschheit macht es nach... und in unserer Gegenwart sehen wir im Klimawandel und der Erdzerstörung die Folgen.